Standpunkte von Susanne Schaffner

Trauer und Solidarität

Es berührt mich, zu sehen, wie in dieser Stadt, in unserem Kanton Mitgefühl und Solidarität jenseits von politischen Einstellungen oder persönlichen Befindlichkeiten an erster Stelle stehen. Das schreckliche Unglück, das Mitmenschen im Schlaf überrascht und hilflos in den Tod gerissen hat, macht uns alle betroffen

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Kunst, die Verbundenheit schafft

Kunst hat – wie mein Amt als Vorsteherin des Departements des Innern – viel mit Menschen zu tun. Ich würde mich zwar selber nicht gerade als Künstlerin bezeichnen, aber sowohl Politik als auch Kunst stehen im besten Fall immer in einer unmittelbaren Nähe zum Menschen. Es sind die Wünsche, Hoffnungen, Ängste, aber auch das tagtäglich Erlebte, welche beide inspirieren und motivieren.

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Gutes erfordert Einsatz!

Jemand muss anpacken und das berufliche Umfeld für eine Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen schaffen. Dieses Engagement kann nicht vorgeschrieben werden, und doch sind wir als Gesellschaft von diesem Einsatz abhängig. Denn wenn sich Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in der Arbeitswelt einbringen können, dann profitieren wir alle davon.

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Musik verbindet

Musik verbindet – und zwar über Generationen hinweg. Wohl am besten sah man das dieses Frühjahr im April, als am Generationenkonzert der Basler Tafelrunde nicht nur der Veteranenbund mit der jungen Tafelrunde, sondern auch mit dem Weiler Kinderchor und einer Schülerband des Gymnasiums Laufen-Thierstein zusammen sangen.

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Treppe statt Lift – wie Susanne Schaffner in ihrem Amt vorsorgt

Ich setze mich in der Regierung immer für die sozial Schwächeren ein. Auch wenn Politik und Regieren die Kunst des Kompromisses ist, steht für mich Solidarität über allem. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Staat mit Regulierungen dafür sorge muss, dass alle zum Zug kommen und am Wohlstand der Schweiz teilhaben können. Meine Politik steht im Dienst von allen und nicht von denjenigen, die bereits alles Geld der Welt haben. Alle sollen zu ihren Rechten kommen, alle Stimmen sollen gehört werden. 

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Digitalisierung für mehr Selbständigkeit im Alter

Die Geschichte des technischen Fortschritts ist auch immer eine Geschichte der Befreiung. Befreiung von Zwängen, die dem Menschen von der Natur oder der Gesellschaft auferlegt wurden. Die Entdeckung von Antibiotika hat viele Menschen vor einem vermeidbaren Tod bewahrt. Durch die ersten rudimentären Rechencomputer konnte der Mensch die Grenzen der Erde überwinden und den Mond besuchen. Neue Technologien durchbrechen die Grenzen des bis anhin für möglich gehaltenen und schaffen so neue Horizonte.

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Kulturjournalismus à la KOLT: Mehr Sichtbarkeit für vielfältigen Oltner Kulturbetrieb

Auch wenn es eigentlich kein Geburtstag ist: Für die 100. Ausgabe vom KOLT beglückwünsche ich die Redaktion herzlich – und wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser durch fleissiges Abonnieren, Kaufen und Kommentieren dafür sorgen, dass auch nach «1918.ch» die Kulturstadt Olten und ihre Umgebung in aller Munde bleibt.

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Gute Integration ist wie die Vervollständigung eines unvollständigen Puzzles

Eingliederung - oder Integration - suggeriert, dass es eine Gesellschaft in einem festen IST-Zustand gibt, in welche Menschen, die noch nicht zu dieser Gesellschaft gehören, aufgenommen werden sollen. Doch wie integrationsfähig jemand ist, hängt doch davon ab, welche Möglichkeit ihm oder ihr gegeben sind. Menschen, die an die gesellschaftlichen Ränder gedrängt werden, sind keine Randerscheinung, sondern ebenso Teil dieser Gesellschaft wie wir alle.

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