Solothurner Regierungsratswahl 2021

Im Oktober 2020 wurde ich von von der Delegiertenversammlung der SP Kanton Solothurn einstimmig als Kandidatin für die Regierungsratswahl vom 7. März 2021 nominiert. Für mich eine grosse Ehre, mit dieser geschlossenen Unterstützung in die Wahl für eine zweite Amtszeit zu gehen.

Es ist eine Solothurner Besonderheit, dass ich als Vorsteherin des Departements des Innern (DDI) gleichzeitig Sozial-, Gesundheits- und Polizeidirektorin bin. Weiter gehören zum DDI auch die Ämter für Migration und Justizvollzug. Eigentlich alles Bereiche, die immer wieder für kontroverse Diskussionen sorgen. Zusammen mit einem guten Team Lösungen für Probleme zu finden, ist eine spannende Herausforderung. Meine jahrelange Tätigkeit als Anwältin war eine gute Vorbereitung auf das Amt. Das zähe Ringen um Lösungen liegt mir.

Es ist für mich befriedigend, wenn ich dazu beitragen kann, die Situation von Bürgerinnen und Bürgern im Kanton Solothurn konkret zu verbessern. Einige Schwerpunkte in den letzten vier Jahren waren die soziale und die öffentliche Sicherheit, der Kinder- und Opferschutz sowie die Integration. Das vergangene Jahr stand ab März ganz im Zeichen der Corona-Pandemie, die meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin sehr stark fordert.

Zu meinen Aufgaben als Regierungsrätin gehört auch das Engagement für den Kanton Solothurn in verschiedenen nationalen Gremien, zum Beispiel als Vorstandsmitglied der Sozialdirektorenkonferenz und der Fachdirektorenkonferenz Geldspielgesetz.

Als Regierungsrätin bin ich Teil eines dynamischen demokratischen Systems. Wir alle wünschen uns einen lebenswerten und finanziell gesunden Kanton. Wie wir dies erreichen, darüber gehen die Ansichten allerdings auseinander. Wie die Prioritäten gesetzt werden, welche Ideen sich durchsetzen, das haben wir als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Hand. Wahlresultate und Mehrheitsverhältnisse entscheiden, welche Politik in den nächsten Jahren gemacht wird.

Ich bin bereit für die nächste «Runde», die ich turnusgemäss als Frau Landammann antreten darf.
«E blibe dra!»