Ein paar grundsätzliche Fragen

Warum bin ich SP-Mitglied?

Eine lebendige Demokratie ist ohne politische Parteien undenkbar, auch wenn es Leute gibt, die blauäugig das Gegenteil behaupten. Und wenn schon eine Partei, dann die SP, die in der Schweiz seit vielen Jahren wirksam für mehr Gerechtigkeit kämpft.

Welches Ereignis hat mich politisiert?

Als Anwohnerin des Kernkraftwerks Gösgen die Anti-AKW-Bewegung und später auch die Friedens- und die Frauenbewegung. Ich wuchs in einer Zeit auf, in der es schwierig war, unbeteiligt und "unpolitisch" zu bleiben. Auch wenn ich heute anders "politisiere" als während meiner Kantizeit, damals ist der Funke gesprungen.

Was möchte ich ändern?

Unsere Wirtschaft soll nicht nur florieren, es sollen auch möglichst viele davon profitieren können. Sozial- und Privatversicherungen sollen wieder ihre Aufgabe erfüllen, nämlich Risiken abdecken, für die wir Prämien bezahlen. Heute scheint ihr Hauptanliegen zu sein, Leistungen zu verweigern.

Für was möchte ich mich einsetzen?

Für mehr Steuergerechtigkeit und gegen eine Politik für wenige, für soziale Gerechtigkeit und gegen Löcher im sozialen Sicherheitsnetz, für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie und gegen Verbote, für eine lebenswerte Schweiz und gegen Angstmacherei.

Warum soll man SP wählen?

Wollen Sie in einer Schweiz leben, in der der nur Banken und Konzerne die Regeln bestimmen? Wenn nicht, dann gibt es nur ein wirksames Mittel dagegen: eine starke SP!

 

 

Standpunkte von Susanne Schaffner


Unter dem Titel Pionierinnen präsentiert eine Sonderausstellung im Historischen Museum Olten Frauen aus mehreren Jahrhunderten, welche die Gesellschaft mitgestaltet und geprägt haben. Der Eröffnungsanlass fiel leider Corona zum Opfer. Wie die anderen Ansprachen wurde auch meine Eröffnungsrede als Video aufgezeichnet.

Wir verfügen heute über Technologien, die die Umwelt schonen. Es ist wirklich an der Zeit für eine mutigere Umweltpolitik. Mutig wie damals in den 40er-Jahren, als der Kanton Solothurn beim Natur- und Heimatschutz eine Vorreiterrolle gespielt hatte.

Rede zum 1. August 2019 in Winznau

Mich reisst die Leidenschaft hinter einem Musikstück mit, egal welches Genre. Dass die Blas- und Brassmusik aber besonders geeignet ist, um ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mitzureissen, muss ich Ihnen ja nicht erzählen.

Begrüssung am SOBV-Musikfestival in Olten vom 28.06.2019

Es ist gut, dass es Organisationen wie Pro Senectute gibt und noch wichtiger ist, dass umsichtige Stiftungsratsmitglieder offen für Neues sind und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ideen entwickeln und umsetzen. Dies ist bei der Jubilarin der Fall, da sie sich ja selbstverständlich selber fit und agil hält, trotz des hohen Alters.

Begrüssungsansprache zum 100-Jahr-Jubiläum der Pro Senectute Kanton Solothurn vom 18. Juni 2019

Es gibt viele Aussprüche, die sich auf die Jugend beziehen: Der Jugend gehört die Welt!, rufen die Einen. Die Jugend, sie ist kopflos, monieren die Anderen. Doch jeder und jede kann sich auf einen Umstand einigen: Die Jugend ist unsere Zukunft.

Es berührt mich, zu sehen, wie in dieser Stadt, in unserem Kanton Mitgefühl und Solidarität jenseits von politischen Einstellungen oder persönlichen Befindlichkeiten an erster Stelle stehen. Das schreckliche Unglück, das Mitmenschen im Schlaf überrascht und hilflos in den Tod gerissen hat, macht uns alle betroffen

Kunst hat – wie mein Amt als Vorsteherin des Departements des Innern – viel mit Menschen zu tun. Ich würde mich zwar selber nicht gerade als Künstlerin bezeichnen, aber sowohl Politik als auch Kunst stehen im besten Fall immer in einer unmittelbaren Nähe zum Menschen. Es sind die Wünsche, Hoffnungen, Ängste, aber auch das tagtäglich Erlebte, welche beide inspirieren und motivieren.

Jemand muss anpacken und das berufliche Umfeld für eine Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen schaffen. Dieses Engagement kann nicht vorgeschrieben werden, und doch sind wir als Gesellschaft von diesem Einsatz abhängig. Denn wenn sich Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in der Arbeitswelt einbringen können, dann profitieren wir alle davon.